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NW sollte nicht als Wandern mit Stöcken betrachtet werden, weil beim Wandern die benützten Stöcke erstens nicht dem Material eines NW-Stockes gerecht werden, zweitens beim NW bevorzugt durchgehende Stöcke verwendet werden sollten, drittens die NW-Stöcke nicht wie beim Wandern als Unterstützung und Hilfe bei der Stabilisation dienen sondern aktiv in die Bewegung mit einbezogen werden!

Bewegungsbeschreibung
- der Oberkörper ist aufgerichtet,
- der Stockschwung verläuft stets eng
  am Körper,
- größere Schrittlänge als beim Walking,
  je größer die Schrittlänge desto
  effektiver arbeiten die Beine, ein Fuß
  bleibt ständig am Boden,
- die gesamte Körpermuskulatur wird
  einbezogen,
- eine rollende Hüftbewegung stärkt in Verbindung mit der Armbewegung die Bauch-
  muskulatur,
- während des Stockschubes spannen sich die Muskeln des Oberkörpers,
- der letzte Teil des Schubes wird durch die Streckmuskeln der Arme ausgeführt,
- um die größtmögliche Streckung des Armes zu erreichen, wird die Hand leicht
  geöffnet und der abschließende Stoß über die Schlaufe ausgeführt,
- an Steigungen wird der Oberkörper leicht nach vorn gebeugt und die Arme kräftiger 
  eingesetzt, dadurch kann die Schrittlänge beibehalten werden,
- bergab wird die Schrittlänge verkürzt, Stockspitzen setzen hinter dem Körper auf, 
  beim Auftreten wird das Gewicht zwischen Ferse und Stock verteilt
 

ALFA - Technik


A - aufrechte Körperhaltung
Die Aufrichtung der Wirbelsäule ist das Ziel. Nur so ist eine korrekte Rotation der Schulterachse gegen die Beckenachse möglich.
Hierdurch wird die Wirbelsäule mobilisiert und die Rückenmuskulatur gestärkt.
L - langer Arm
Durch einen langen Arm in der Schwung- und Schubphase ist der optimale Einsatz von Arm- und Schultermuskulatur gewährleistet.
Winkeln Sie den Ellenbogen nicht an, sondern lassen Sie den Arm lang.
F - flacher Stock
Bei einem Aufsetzwinkel von etwa 60 Grad zum Boden ist der NW-Stock eine perfekte Kombination aus Stütze und Trainingsgerät. Schließlich ist gezielte und richtige Belastung der Schlüssel zu einem effektiven und gesundem Training.
A - angepasster Schritt
Angepasste Schrittlänge heißt nicht immer lang. Die Schrittlänge wird immer an die Bewegungssituation angepasst. Je größer die Vorwärtsbewegung durch den Schub der Arme ist, desto länger muss auch der Schritt sein.
Bei einer geringeren Vorwärtsbewegung werden auch die Schritte kleiner.


spezielles Handschlaufensystem und Asphaltpad´s der Nordic Walking Stöcke- spezielles Handschlaufensystem für bessere
  Kraftübertragung,
- ergonomisch geformtes Griffsystem,
- wesentlich flexibler als Ski-, Wander- oder
  Trekkingstöcke,
- nimmt auftretende Schläge auf und gibt keine
  Schwingungen an die Gelenke weiter,
- leichter als Aluminium-Stöcke da Carbon /
  Glasfasermischung,
- abnehmbare Asphaltpads zur besseren
  Dämpfung auf Asphalt oder Beton,
- gehärtete Spitze, einige Hersteller bieten
  auswechselbare Systeme an,
- einige Stöcke lassen sich auch für das
  Schneeschuhlaufen verwenden, Teller
  mit großem Durchmesser lassen sich 
  ebenfalls montieren


- Teleskopstöcke aus Aluminium neigen dazu sich unter Belastung zu verbiegen,
- Gelenke können sich unter Druck lösen,
- sind schwerer dadurch wird der Pendeleffekt deutlich verschlechtert, was sich vor
  allem beim zügigen NW nachteilig auswirkt,
- beim Aufsetzen biegt sich der Schaft stark durch und schwingt unangenehm
  zurück,
- nehmen auftretende Schläge schlechter auf und geben Schwingungen an die Arm-
  und Schultergelenke weiter,
- bei mehrmaliger Benutzung fangen die Gelenke an zu Klackern



Nutzen Sie ein vielfältiges Bewegungsangebot. Grade Anfänger sind sehr stark gefährdet, sich einseitig zu bewegen. Abwechselung macht mehr Spaß und verhindert die Bewegungsmonotonie. Variieren Sie Ihre Laufstrecken, je attraktiver die Laufstrecke, desto leichter fällt Ihnen das Laufen. Ob Sommerurlaub oder Wochenendtrip: wenn Sie sich in neuem, unbekannten Terrain bewegen, macht das Laufen besonders viel Spaß.


NW soll Ihnen Spaß machen und ein Naturerlebnis sein. Versuchen Sie nicht alleine die Technik zu erlernen. Empfehlenswert ist es, gleich zu Beginn an einem Kurs durch einen lizenzierten und zertifizierten Trainer teilzunehmen. Denn nur so wird Ihnen die richtige Technik und die optimale Trainingsgestaltung vermittelt. Informieren Sie sich vorher bei geschultem Personal und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung bevor Sie sich für Produkte eines Billiganbieters entscheiden. Denn der Spaßfaktor sinkt sehr schnell, wenn das Material nicht stimmt. Glauben Sie nicht alles, was Ihnen die Werbung verspricht!


NW entlastet durch den aktiven Stockeinsatz die Gelenke und Muskulatur und ist somit der ideale Einstieg in ein sanftes Ausdauerprogramm. Selbst der versierte Sportler kann dieses nutzen um mehr Abwechselung in sein Trainingsprogramm zu bekommen. Für wen ist dieser Sport geeignet?

- für diejenigen die einige Pfunde zuviel mit sich herum schleppen,
- die lange Zeit nicht mehr trainiert haben,
- die durch Gelenkschädigungen andere Sportarten nicht mehr ausüben können,
- die in der Gruppe oder alleine aktiv sein möchten,
- die einen Ausgleich zu Ihrem Beruf suchen,
- die Freiräume für sich suchen,
- die aktiv die Natur erleben und ihrem Körper etwas Gutes gönnen wollen,
- und, und, und .....


Ausdauersportarten sind ideale Gesundheitssportarten. Sportmedizinische Untersuchungen haben ergeben, dass NW, Laufen, Rad fahren, Schwimmen, Aquajogging oder Skilanglauf die beste gesundheitsfördernde Wirkung haben. Ausdauersport macht viel Freude, ist bei fast jedem Wetter, allein mit Partner oder in der Gruppe durchführbar. NW kann man längere Zeit hinweg oder ohne allzu hohe Intensität betreiben. Trotzdem kommt es zu vielen positiven Effekten. 

Darüber hinaus gibt es weitere Pluspunkte:
- leicht zu erlernen, (dennoch kann man viel falsch machen)
- unabhängig vom Lebensalter durchzuführen,
- keine kostspielige Ausrüstung erforderlich,
- schonend für den Bewegungsapparat 

Rotation des OberkörpersZudem ermöglicht es eine optimale Intensitätssteuerung über die Pulsfrequenz. Durch den aktiven Stockeinsatz wird nahezu die gesamte Muskulatur beansprucht. Vor allem die Schulter-, Nacken-, Rücken- und Brustmuskulatur profitieren vom sanften Training und werden gekräftigt. Verspannungen lösen sich, eine rollende Hüftbewegung stärkt in Verbindung mit der Armbewegung die Bauchmuskulatur. Auch die koordinativen Fähigkeiten werden durch den gleichzeitigen Einsatz von Armen, Beinen und Stöcken trainiert.


Bevor Sie mit dem Training anfangen, sollten Sie sich klare Ziele setzen und sich bewusst machen, warum und wofür Sie trainieren. So wird Ihr Erfolg überprüfbar. Schließlich ist es bezüglich des Trainingsaufbaus ein großer Unterschied, ob Sie einen Marathon laufen möchten oder NW als Ausgleich zum täglichen Stress oder als Gewichtsreduzierung betreiben möchten.


Auch wenn Sie nicht die Absicht haben, intensiv Sport zu treiben ist ein Gesundheits-Check wichtig. Unentdeckte Krankheiten stellen ein gesundheitliches Risiko dar. Bevor man anfängt, ist es ratsam, sich vom Arzt bestätigen zu lassen, dass wirklich nichts gegen die Aufnahme des Trainings spricht.

       Sportmediziner warnen davor, die Laufleidenschaft zu übertreiben und
       sich und seinen Körper zu gefährden. Viele Läufer laufen außerhalb
       des aeroben Bereiches und überlasten oftmals ihren Körper um ihre
       Leistungsgrenze zu  erreichen und verschlimmern somit sehr oft ihre 
       Gesundheitssituation!

Die Folgen sind:
Verletzte Gelenke, Arthrose im Knie oder in der Hüfte, Kreislaufprobleme oder im schlimmsten Fall ein Herzinfarkt.

Das es auch anders geht, beweist diese Ausdauersportart.
Sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem Hausarzt um möglichen Risiken zu begegnen!!!


Tasten Sie sich auch an das NW immer langsam heran. Wer mit dem Gedanken spielt, NW zu erlernen, wendet sich am Besten an einen qualifizierten Trainer. Ohne Vorkenntnisse besteht die Gefahr, sich eine falsche Technik anzueignen. Gelenke und Muskeln werden unnötig belastet. Im schlimmsten Fall führt das zu Überforderungen des Bewegungsapparates, oder man verliert rasch wieder die Lust an dieser Sportart. Fachliteratur ist zwar eine nützliche Hilfe, kann aber die Schulung durch einen Trainer nicht ersetzen. Sie haben das Autofahren ja auch nicht nur durch das Lesen von Büchern erlernt.


Wer seine körperliche Leistungsfähigkeit verbessern möchte, der steigere vorerst immer nur den Umfang, also die Zeitdauer der Belastung und erst später die Intensität. Es ist besser, erst länger und öfter zu laufen, als immer schneller. Der Körper muss langsam auf eine größere Belastung vorbereitet werden. Dies gilt insbesondere für Trainingseinsteiger. Dreimal die Woche ca. 40 - 60 Minuten reichen vollkommen aus um sich gesund und fit zu halten.


Als Anfänger ist es ideal, sein persönliches Trainingspensum auf drei oder vier Tage pro Woche zu verteilen. Wer als Einsteiger zwei bis drei Tage hintereinander intensiv trainiert, überfordert seinen Körper. Der Organismus braucht zwischen den einzelnen Belastungsphasen Zeit zur Erholung. Gönnen Sie Ihrem Körper eine Auszeit von einem bis zwei Tagen zwischen Ihren Trainingsintervallen. Diese Erholungsphase ist anfangs notwendig, damit man sich in ausreichendem Maß den sportlichen Reizen anpasst und der Körper auf neue Trainingseinheiten vorbereitet ist.


Deutschland bewegt sich in Bad Wörishofen 2003Es ist natürlich lustiger, dieses in einer Gruppe auszuüben. Nur besteht in diesem Fall die Gefahr, sich gegenseitig anzuspornen und damit die Intensität zu erhöhen. In der Gruppe ist es unbedingt erforderlich, auf ein persönliches, dem individuellen Leistungsvermögen der Teilnehmer angepasstes Tempo zu achten. Leider passiert es häufig, dass ein leistungsstärkeres Mitglied der Gruppe sein Können durch zu hohes Tempo demonstriert und dabei die anderen, die unbedingt mithalten wollen, überfordert. Für die Besseren gilt also, Rücksicht auf die schwächeren Gruppenmitglieder zu nehmen. 
               Nicht: schneller – höher – weiter; sondern Fair Play für alle.


Viele winken ab, wenn man sie auf Ihren Laufstil anspricht und ihnen Hilfen zur Korrektur anbietet, da sie der Ansicht sind, der Laufstil ließe sich nicht verändern. Das ist falsch. Je “sauberer“ der Laufstil ist, desto größer ist das Leistungsvermögen und desto geringer sind die Anfälligkeiten für Verletzungen. Zum Beispiel kann eine falsche Technik Verspannungen im Schulterbereich auslösen, was sich auf die gesamte Laufleistung und Motivation auswirkt. Lassen Sie es nicht soweit kommen.

Nutzen Sie meine Erfahrung, für Ihre Gesundheit.